10 Fehler die beim Autotuning gemacht werden!

Tuning ist nicht nur eine Form des Zeitvertreibs, sondern eine Leidenschaft. So mancher liebt es, an seinem Fahrzeug zu tüfteln, selbst kleinere Mängel zu beheben oder das Fahrzeug bezüglich Leistung und Karosserie technisch aufzubessern.

Tuning reicht vom bloßen Einbau von Sportwagensitzen, über Chiptuning bzw. der Leistungsoptimierung der Software, bis hin zur gesamten Karosserie-Modifikation. Tatsächlich ist Tuning eine eigene Branche, die stetig neu auflebt und in den letzten Jahren sogar boomte.

Wenn du selbst gerne dein Fahrzeug Tunest oder es in naher Zukunft vorhast, bist du hier genau richtig. Egal ob als Fortgeschrittener oder Tuning- Anfänger, wenn du dir diese häufigen Fehler zu Herzen nimmst, bist du auf der sicheren Seite.

 

 1. Tuning Projekte sollten nach realistischen Gegebenheiten geplant werden.

An hochgesteckten Zielen ist ja grundsätzlich nichts verkehrt. Speziell, wenn man eine genaue Vision davon hat, wie das Fahrzeug schlussendlich aussehen soll. Nur sollte man beim Tuning stets einen Plan verfolgen und einen realistischen Blick bezüglich der Gegebenheiten haben.

  • Was für Ressourcen stehen mir zu Verfügung?
  • Mit welchem Aufwand sind meine gewünschten Modifikationen verbunden?
  • Habe ich die finanziellen Mittel dazu?
  • Verfüge ich über das nötige Know-how, um gewisse komplexe Vorgänge beim Tuning selbst durchzuführen?
 

2. Trends kommen und gehen, überlege dir genau welche du verfolgst 

Wie heißt es so schön, Mode kommt und geht, doch Stil bleibt. Dieser Grundsatz gilt speziell für Änderungen an der Karosserie. Solltest du Karosserie-Tuning in Erwägung ziehen, überlege dir genau, ob diese Änderungen in ein paar Jahren noch aktuell sein werden und wie sehr der Wiederverkaufspreis dadurch beeinflusst wird.

 

3. Gewichtsreduzierung bringt mehr Leistung, aber Vorsicht!

Leistungstuning ist wie die Bezeichnung verrät, dazu gedacht mehr Power aus dem Fahrzeug herauszuholen. So werden oft zahlreiche als unnötig empfundenes Zubehör ausgebaut und entfernt. Beispielsweise kann das Ausbauen der Rücksitze oder der Innenverkleidung die Leistung des Fahrzeugs signifikant erhöhen. Es bleibt jedoch stets zu beachten, dass solche Modifikationen zwar die Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung erhöhen, jedoch gleichermaßen die Fahrzeugkontrolle beeinträchtigen, also Vorsicht!

 

4. Spoiler verbessern generell das Fahrverhalten von Autos.

Bei nachgerüsteten Spoilern ist tatsächlich der Fall, dass sie die Aerodynamik des Fahrzeugs deutlich verbessern. Die Betonung liegt dabei darauf, dass diese Eigenschaft nur bei den zum Modell passenden Spoilern zutrifft. Montiert man beispielsweise einfach einen herkömmlichen Spoiler eines anderen Herstellers, kann das die Fahrdynamik sogar deutlich verschlechtern. Am besten also die originalen Spoiler verwenden.

 

 5. Billige oder gebrauchte Ersatzteile führen oft zu Problemen.

Speziell kostengünstige Sonderangebote aus dem Internet sollten vorher gut recherchiert werden, bevor sie den Weg in dein Auto finden. Natürlich heißt billig nicht gleich schlecht, jedoch ist es wichtig, sich speziell beim Leistungstuning qualitative Ware zuzulegen. Denn so verminderst du die Chancen, diese nach kurzer Zeit wieder austauschen zu müssen. Außerdem können minderwertige Ersatzteile die beispielsweise an Motor oder Auspuff verbaut werden, zu größeren Schäden führen.

 

6. Leistungsoptimierung sollte nur in kontrolliertem Rahmen stattfinden.

Es gibt viele Möglichkeiten Fahrzeuge und deren Motor bezüglich Leistung deutlich zu erhöhen.  Dabei ist wichtig zu beachten, dass diese das Fahrzeug-Handling, die Bodenhaftung und vor allem die Bremsanlagen nicht beeinträchtigen. Signifikate Änderungen an der Leistung des Fahrzeugs müssen zugelassen werden, ansonsten könnten saftige Geldstrafen bei Fahrzeugkontrollen anstehen. Egal was für Modifizierungen du durchführst, Stelle sicher, dass sie die Fahrsicherheit und die Fahreigenschaften des Fahrzeugs in keiner Weise einschränken.

 

7. Einfache Instandhaltung - Do-it-yourself anstatt zur Werkstatt

Einfache Arbeiten für die manche Autobesitzer zur Werkstatt fahren, können ohne großartiges Fachwissen selbst durchgeführt werden. So spart man sich eine Menge Geld, denn ein Mechaniker ist nie günstig. Beispielsweise Öl nachfüllen, Scheibenwischer und Lampen wechseln oder auch den Luftfilter austauschen, gehören zu den Vorgängen, die im Prinzip ein jeder selbst in kürzester Zeit hinbekommt.

 

8. Die eigene Kompetenz trotzdem nicht überschätzen, manchmal hilft nur der Gang zum Profi.

Ganz klar viele Arbeiten am Fahrzeug können heutzutage mit Hilfe des Internets, Guides und anderen Anleitungen selbst durchgeführt werden. Trotzdem, sollte man die Risiken abwägen, wo beispielsweise Schäden entstehen können, wenn man selbst Hand anlegt. Im Zweifelsfall ist zu empfehlen, bei komplizierteren Arbeiten besser einen Experten aufsuchen, sei es der vertraute Mechaniker oder einen Tuning-Experten.

 

9. Chiptuning ist völlig ungefährlich fürs Auto und den Motor

Die meisten Hersteller lassen bei ihrem Feintuning tatsächlich bei fast allen Indikatoren einen gewissen Spielraum nach oben, welcher schließlich beim Chiptuning ausgereizt werden kann. Es gibt jedoch zu beachten, dass man dabei wissen sollte was man tut. Wenn man das Ganze zu sehr ausreizt, kann es dem Motor auf lange Sicht schaden.

 

10. Nicht auf unnötige Tuning- Gimmicks reinfallen!

Einige Tuning- Gimmicks belasten nicht nur deine Geldbörse unnötig, sie sind zudem oft völlig überflüssig. Dazu zählen auch elektrische Lader, Kraftstoffmagnetisierer, spezielle Wunder- Zündkerzen und vieles mehr. In der Realität sind diese Elemente reine Accessoires und verbessern die Leistung des Fahrzeugs auf keine nennenswerte Weise. Lass dich also auf nichts ein, was du nicht unbedingt brauchst.